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# diary. eternalize.


schnitt.

manche türen kann man nicht offen stehen lassen, man weiß nie welcher feind dort herumschleicht und diese welt nicht versteht. deswegen ist dieser blog vorübergehend erstmal eine geschlossene tür. ich hab mir soviel mühe gegeben, warum sollte ich aufgrund eines eindringlinges alles dicht machen? wer mich nett fragt darf gern herein kommen. vielleicht steht sie bald auch schon wieder ganz offen. aber das risiko werde ich jetzt nicht eingehen.

den letzten eintrag habe ich gelöscht nachdem ich mitbekommen habe was alles hineininterpretiert worden ist. ich habe keine lust mich für etwas rechtzufertigen was ich denke und was ich schreibe. ich habe niemanden beleidigt, ich habe einfach geschmückt wie man einen raum schmückt. ich schreibe bewusst so wie ich schreibe, ohne das ich einen namen nenne. ich könnte jeden einzelnen von euch meinen und doch niemanden. es ist wahr und nicht wahr und gemischt. ich entscheide selbst wie transparent ich die wörter tanzen lasse oder wie verschwommen ich sie ihre linien ziehen lasse. es ist meins. meine welt. hier regiere ich.

nun habe ich für mich selbst einen "freund" zum feind gemacht. ich möchte es so. ich möchte frei und offen meine meinung sagen dürfen ohne beleidigt zu werden. ich möchte akzeptiert werden und nicht in die rolle gezwängt werden den mund zu halten. ich mache mich nicht selbst kaputt indem ich schlucke was mich bewegt und vor allem was mich verletzt und erdrückt. ich möchte es wegreden und ich versuche stehts den respekt und den anstand zu wahren den ich einem anderen menschen entgegen zu bringen habe, auch wenn ich es manchmal nicht schaffe. ich muss mich nicht für das schämen, was ich fühle, denke und meine. für das, wozu ich stehe. und erst recht brauche ich mich dafür nicht beleidigen zu lassen. ich muss mich nicht herausfordern lassen sodass ich vor wut zittere. ich brauche einem menschen keine aufmerksamkeit zu schenken der mich nicht achtet. das mag eingebildet klingen, aber ich bin kein boxsack oder ein spielzeug.

ich bin nicht perfekt. so wenig perfekt wie jeder andere mensch. ich mache fehler und ich kann sie einsehen. ich kann kompromisse schaffen und ich kann akzeptieren. und ich glaube dass ich das bis zu einem bestimmten maß auch von anderen erwarten kann. ich kann still halten und ausharren für das was ich liebe, doch wenn die grenze überschritten ist, lasse ich mir nichts mehr kaputt machen.

es ist zeit, einige dinge hinter mir zu lassen.
die dinge prägen mich für mein ganzes leben und machen mich zu einer starken persönlichkeit mit den natürlichen schwächen. es tut mir leid, dass es so kommt. aber die menschen die wirklich bei mir sind, die werden auch bleiben. ich glaube ich war lange nicht so dankbar dafür wie jetzt.

ich lasse los und die kämpfe sind vorbei.
bessere zeiten sind nah.
die gedanken sind frei.

25.2.09 19:48
 


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